the Way Into the New Generation! W.I.N.G!
Was wir machen
Wir unterstützen die körperlich-geistigen Schwerbehinderten beim selbstständigen und autonomen Leben in der Gesellschaft. Ihr Leben sollte ja nicht bloss aus dem Hin-und-Zurück zwischen der Klinik und der Wohnung bestehen. Sie sollten in der Gesellschaft genauso aktiv sein wie die Gesunden und immer Umgang mit den Nachbarn haben. Dazu helfen wir ihnen beim Essen oder beim Baden, machen mit ihnen Ausflüge und Spaziergänge, singen, malen, veranstalten Flohmärkte und so weiter. Wir wünschen uns eine menschliche Gesellschaft herbei, wo auch die Behinderten gehen können, wohin sie wollen, und leben können, wie sie wollen. Das zu erreichen ist unser Ziel.
Wie wir mit den Behinderten umgehen
Wir beschäftigen uns hier meistens mit denjenigen, die sowohl geistig als auch körperlich schwer behindert sind. Von einigen Unfallverletzten abgesehen handelt es sich dabei meistens um angeborene zerebrale Paralytiker. Manche leiden aber an progressiven Kranheiten wie z.B. Muskeldystrophie.
Gewöhnliche Kommunikation durch Sprache ist schwer zu machen. Wir müssen durch Gesichtsausdrücke und kleine Körperbewegungen wissen, was uns die Hilfesuchenden sagen wollen, oder wie sie sich jetzt fühlen. Manchmal sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir uns richtig verständlich gemacht haben. Trotzdem versuchen wir sie in verschiedenen alltäglichen Situationen immer wieder anzusprechen.
Besonders beim Essen sind wir bemüht, uns mit ihnen zu unterhalten. Dabei nehmen wir natürlich dauernd auf ihren Zustand Rücksicht. Denn schon das Essen, d.h. etwas in den Mund zu nehmen, zu kauen und hinunterzuschlucken, macht den Behinderten eine sehr anstrengende, ja eine gefährliche Arbeit. Fehlschlucken führt doch manchmal zur Zyanose. Wir sorgen aber dafür, dass sie sich an Mahlzeiten freuen.
Working-Holiday
Wir streben freundschaftliche Beziehungen mit Ausländern an, indem wir seit 2000 junge Leute aus Übersee aufnehmen, die während der Working-Holidays Japan besuchen. Bisher hatten wir Teilnehmer aus Korea, Kanada, Neuseeland, Australien, Deutschland und Frankreich.
Die Working-Holiday-Teilnehmer arbeiten genauso wie ihre japanischen Partner. Man hilft den Behinderten beim Baden, beim Essen und in der Toilette. Außer dieser alltäglichen Arbeit hat man manchmal auch Nachtarbeit oder nimmt an Ausflügen und anderen Veranstaltungen wie z.B. der Weihnachtsfeier teil. Außerdem pflegt und vertieft man die Freundschaft, indem man sein eigenes Land vorstellt, mit dessen spezieller Küche, schönen Liedern und so weiter.
Auch nach der Heimkehr der Working-Holiday-Teilnehmer hat man miteinander Kontakt. Manche kommen nach dem Antritt des Berufes im eigenen Land im Urlaub wieder zu uns auf Besuch. Der Aufenthalt bei uns hat einige aber erst recht für die Sozialarbeit interessiert und sogar dazu angeregt, sich in Japan entsprechend auszubilden und zu qualifizieren.
Machen Sie mit!
Haben Sie Lust, mit uns zu arbeiten? Viele junge Leute, die während der Working-Holidays Japan besuchen, werden Sprachlehrer. Aber wollen Sie nicht mit Japanern enge Freundschaft schließen, indem Sie Japanisch sprechen und mit ihnen zusammen arbeiten?
Sie brauchen keine Erfahrung in der Sozialarbeit zu haben. Bisher sind viele Unerfahrene zu uns gekommen, obwohl sie sich noch im unsicheren waren, ob sie es schaffen werden. Sie hatten sich aber nach einem Jahr, wo das Visum ablief, zu unseren unentbehrlichen Partnern entwickelt. Leider mussten sie sich dann von uns verabschieden und der Abschied ist beiderseits schwer gefallen.
Osaka ist die zweitgrößte Stadt in Japan. An Feiertagen können Sie bekannte Fremdenverkehrsstädte besichtigen, wie z.B. Kioto, Nara und Kobe, die ja nicht weit weg von hier liegen. Unsre Stadt hat eine Profibaseballmannschaft » Hanshin-Tigers «, die für ihre begeisterten Fans berühmt ist. Außerdem haben wir zwei Profifußballmannschften »Gamba-Osaka« und »Cerezo-Osaka«. Noch dazu ladet Sie unser Vergnügungspark »Universal-Studios-Japan« zu phantastischen Spaziergängen ein. Osaka ist einfach eine tolle Stadt!
Man bekommt 1000 Yen pro Stunde. Die Bezahlung reicht zum monatlichen Lebensunterhalt. Normalerweise wird von 8 Uhr 30 bis 18 Uhr gearbeitet. Manchmal hat man allerdings Nachtarbeit.
Wir warten auf Sie! Wenn Sie Interesse haben oder uns Fragen stellen möchten, verschicken Sie bitte Emails!
Ihre Vorgänger
Jetzt stellen wir Ihnen die Working-Holiday-Teilnehmer vor, die einmal mit uns zusammen gearbeitet haben.
Guy Koethe (2004/5/10-2005/1/22)
Hallo,
9 Monate habe ich für WING gearbeitet und die Zeit verging sehr schnell.
Ich hatte starke Zweifel ob diese Job zu mir passen würde, da ich erstens diese Art von Arbeit noch nie gemacht habe und zweitens nur sehr wenig japanisch sprach.
Aller Anfang ist schwer aber ich bereue nicht es gemacht zu haben.
Man triff viele interessante Menschen und bekommt einen tieferen Einblick in die japanische Gesellschaft.
Vieles ist anders in Japan aber hier kann lernen, ich werde viele schöne Erinnerungen mit zurück nach Deutschland nehmen.
Viel Spass !
